Beat Feurer: Berufspolitiker mit vielen Facetten

Beat Feurer, seit 2012 Sozial- und Sicherheitsdirektor der Stadt Biel, ist als Gast-Pirat auf dem Schiff des stoischen Piraten. Der Exekutivpolitiker spricht über das Wegstecken von Angriffen, den Glauben, sein spätes Outing, seine tamilische Familie, seine erfahrene Kindesmisshandlung, seine Faszination für Papst Benedikt und vieles mehr.

Beat Feurer war ein unbeschriebenes Blatt als er 2012 zur Überraschung vieler in die Exekutive der Stadt Biel gewählt worden ist. Während dem Wahlkampf wurde er ausgelacht und marginalisiert, danach angefeindet. Heute, nach zwei erfolgreichen Wiederwahlen, wird er vom politischen Establishment der zehntgrössten Stadt akzeptiert.

Der 61jährige Beat Feurer lässt sich nicht so einfach kategorisieren. Seine vielen Facetten waren mitunter wohl auch ein Grund dafür, dass der homosexuelle SVP-Politiker sehr starke Abneigung erfahren musste. Durch seinen ungewöhnlichen Lebensweg und seinen ihm eigenen Lebensstil war der unbekannte Politiker ein Exot im Politbiotop der Stadt Biel. Und wie so oft, wenn jemand nicht den Normen entspricht, dann wird dieser Mensch als Störfaktor wahrgenommen und bekämpft.

Beat Feurer hat zwar teilweise gewankt, doch schlussendlich hat er alle Angriffe weggesteckt. Nach nunmehr neun Jahren erfolgreicher Führung der Sozial- und Sicherheitsdirektion hat sich die Aufregung um Beat Feurer gelegt. Der facettenreiche Beat Furer ist irgendwie auch sinnbildlich für die ebenso facettenreiche Stadt Biel.

Vollständiges Video auf Youtube:

Short Cut Video: 30minütiger Ausschnitt

 

Quelle: https://www.muellermathias.ch/single-post/beat-feurer-berufspolitiker-mit-vielen-facetten